Kurzübersicht: "Was ist Osteopathie"

Die Osteopathie ist trotz der Komplexität des menschlichen Körpers mit seinen Muskeln, Gelenken, inneren Organen, Nerven, Faszien, Hirnhäuten und vielem mehr eine Therapie, die auf einigen wenigen Grundprinzipien beruht:

 

  • Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben
  • Die Struktur regiert die Funktion und die Funktion formt die Struktur
  • Der Körper funktioniert als Einheit
  • Das Gesetz der Arterien ("Leben muss ernährt werden")
  • Selbstheilungskräfte ("Gesundheit ist kein Ziel, das wir erreichen, sondern eine Art Gleichgewicht, das unser Körper halten will")

 

Als Untersuchungs- und Behandlungsinstrument dienen in der Regel einzig die Hände des Osteopathen, um in Kontakt mit seinen Patienten zu treten. Das in der Medizin sogenannte „palpieren“ bedeutet „tasten & fühlen“ und ist für eine Osteopathen von existenzieller Bedeutung, da mit Hilfe der Hände nicht nur befundet und behandelt; sondern auch eine Kommunikation und ein Kontakt mit dem Patienten aufgebaut wird.

 

Erst dieser Kontakt und die daraus entstehende Kommunikation zwischen dem Patienten und mir ermöglicht es, im Einklang mit dem Patienten eine ausgeglichene Bewegung wieder herzustellen.

 

Ein Osteopath behandelt nicht ein Symptom oder eine Krankheit. Der Osteopath löst die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten können. So verhilft er dem Körper, Gesundheit wiederzuerlangen. 

 

Etwas anders und mit einer gehörigen Portion Ironie sagte es der französische Philosoph und Schriftstelle Voltaire (1694-1778):

 

"Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während

die Natur sich selber hilft"